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1902 wird die International Harvester Company, kurz IHC, in Chicago gegründet. Innerhalb weniger Jahre wächst sie zu einem der größten Nutzfahrzeug- und Traktorenhersteller weltweit. Um den deutschen Einfuhrzoll zu umgehen, zieht IHC 1911 in Neuss bei Düsseldorf ein Montagewerk hoch. 1961 betritt die Marke als erste ein zukunftsträchtiges Terrain: das der Freizeitfahrzeuge mit Allradantrieb – erst Jahre später folgt Ford mit dem Bronco und Chevrolet mit dem Blazer. Zunächst einzige Motorisierung des IHC Scout ist ein 2,5-Liter-Vierender mit 93 PS. 1964 wird er durch eine 111 PS starke Turbo-Version ergänzt – rund zehn Jahre vor dem BMW 2002 Turbo und dem Porsche 911 turbo. Der 4,4 Liter großen V8 mit 155 PS debütiert 1967, zwei Jahre darauf gehen der Reihensechser (3,8 Liter, 145 PS) und der Fünfliter-V8 (193 PS) an den Start.
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